Die 21 besten Wordpress Plugins [Meine besten Geheimtipps]

Enrico Bachmann
Enrico Bachmann
Aktualisiert: 17. Juni 2019
Egal, ob du mit wenig Aufwand ganz spezielle Layouts erstellen, Social Media Buttons einbinden oder die Sicherheit deiner Website erhöhen möchtest – für fast alles gibt es bei Wordpress ein Plugin. Die Möglichkeiten sind also immens, doch in der großen Vielfalt liegt leider auch ein Manko…
21-WordPress-Plugins

Die Frage, die sich häufig stellt, ist: Welches Plugin ist denn nun das beste für den jeweiligen Zweck? Um eine Antwort zu finden, solltest du keinesfalls alle Plugins eines Anwendungsbereichs installieren und ausprobieren!

Das wäre zum einen sehr zeitintensiv, zum anderen beeinträchtigen zu viele Plugins aber auch die Performance deiner Website – und das ist wiederum schlecht für die SEO. Lies also besser meine Geheimtipps zu den 21 besten WordPress Plugins und filtere so die für deine Zwecke besten Erweiterungen heraus!

 

1. Elementor Page Builder

elementor plugin

 

Der Elementor Page Builder ist das zurzeit beste Plugin für die einfache Erstellung einzigartiger Seiten-Layouts. Er überzeugt mit mehr als 500.000 Installationen und – was noch viel wichtiger ist – mit einer klasse Usability. Mit ihm stattest du im Handumdrehen Pages und Beiträge von Blogs oder anderen Websites mit zahlreichen attraktiven Elementen aus. Dazu zählen Akkordeons, Slider, Galerien, Formulare, Banner, Buttons und vieles mehr! Außerdem bietet er die Möglichkeit, komplexen Content mit verschachtelten Spalten und Zeilen zu strukturieren. Das und die zahlreichen weiteren Optionen können direkt im Frontend angewendet werden, wodurch die Änderungen sofort sichtbar sind.

2. Custom Fonts

Custom Fonts ist ein sehr einfaches Plugin, das dir aber bei einer bedeutenden Problematik weiterhilft. Seit dem Inkrafttreten der DSGVO müssen Website-Betreiber strikt darauf achten, nicht mehr Daten von ihren Besuchern abzufragen, als unbedingt notwendig ist. Das gilt leider nicht nur für direkte Eingaben innerhalb von Kontaktformularen, Newsletter-Anmeldungen oder ähnlichen Features. Auch alle anderen Funktionen, die Daten sammeln und weiterleiten sind hier relevant. Dazu zählen ebenfalls die allseits beliebten Google Fonts, mit denen du hunderte Schriftarten ganz einfach, kostenlos und einheitlich einbindest. Leider stellen sie bei jedem Aufrufen einer deiner Pages eine Verbindung zu Google her, wobei Browser- sowie Gerätedaten und die jeweilige IP-Adresse abgefragt werden. Custom Fonts bietet die Möglichkeit, das zu umgehen und die gewünschten Schriftarten von der eigenen Website abzurufen.

3. Google Analytics Germanized

Praktisch alles, was Google betrifft, ist seit dem Inkrafttreten der DSGVO datenschutzrechtlich problematisch – so natürlich auch Google Analytics. Möchte ein Website-Betreiber das Analyse Tool verwenden, sollte er die Möglichkeit zum Opt-out, also dem Abschalten des Trackings durch Google Analytics, geben und dafür sorgen, dass die an Google übermittelten IPs stets verschlüsselt sind. Ist das nicht der Fall, drohen mitunter empfindliche Abmahnungen. Die einfache Lösung für diese zwei Probleme ist Google Analytics Germanized. Mit dem Plugin bindest du Analytics zum einen vollkommen unkompliziert ein. Zum anderen bringt es einen vorinstallierten Opt-out Link mit und anonymisierte IPs sind ebenfalls vorkonfiguriert.

4. Convert Pro

Convert Pro ist das beste Lead Plugin am Markt. Es ist zwar nicht kostenlos erhältlich, aber die Anschaffung lohnt sich. Du bekommst dort vielfältige Funktionen, mit denen du die Zahl deiner Conversions erhöhen kannst. Dazu zählen unter anderem diverse Pop-up Features, Banner, Formulare und Info Bars, die ganz einfach in den Content integriert werden können. Nachdem du eine Funktion ausgewählt hast, fügst du ein Template hinzu und beginnst dann, das jeweilige Element per Drag-and-Drop zu gestalten.

5. Schema Pro

Mit Schema Pro pushst du deine SEO im Handumdrehen. Nach der Ersteinrichtung fügt das Plugin sogenannte strukturierte Daten in die Site ein. Diese erweitern die Informationen, die ein Suchender erhält, wenn er bei Google auf deine Website trifft. So ist es zum Beispiel möglich, bei einem Produktionsverfahren zentrale Details, wie Dauer, Möglichkeiten oder Kosten, direkt bei Google erscheinen zu lassen. Deine Webpräsenz wird also deutlich hervorgehoben und potenziell öfter angeklickt. Dieses Plugin ist ebenfalls nicht kostenfrei.

6. Duplicate Post

Es kommt durchaus häufiger vor, dass Webmaster einen Beitrag oder eine ganze Seite kopieren möchten, um eine neue bzw. alternative Variante mit gleichem oder ähnlichem Layout zu erstellen. Ein Neuaufbau ist oft umständlich und sehr zeitaufwendig – und da kommt Duplicate Post ins Spiel. Das Plugin ermöglicht es, ein beliebiges Inhaltsformat ganz unkompliziert zu duplizieren. Nachdem du es aktiviert hast, erscheint in der Seiten- und Beitragsübersicht beim Überfahren eines Eintrags mit der Maus eine neue Option: Duplicate Post. Außerdem wird auf den einzelnen Seiten oder Beiträgen eine entsprechende Funktion sichtbar.

7. Shortpixel

Mit dem Shortpixel Plugin kannst du Bilder für eine bestmögliche Darstellung auf deiner Website optimieren. Ziel ist es, die Ladegeschwindigkeiten zu erhöhen, so eine bessere Usability und letztendlich eine positive Auswirkung auf das Google Ranking zu erzielen. Nach der Aktivierung komprimierst du sämtliche Bilder deiner Site mit nur einem Klick. Dazu zählen ebenfalls Fotos in Galerien oder ähnlichen Features. Du kannst zwischen der verlustfreien Komprimierung und einer solchen mit geringen Einbußen wählen. Shortpixel unterstützt JPG, PNG, GIF, WebP und sogar PDF-Dateien.

8. Nested Pages

Die Einbindung von Nested Pages ist gerade bei umfangreichen Websites überaus praktisch. Du kannst damit nämlich die Seitenstruktur im WordPress Backend ganz einfach übersichtlicher gestalten. Nach der Installation und Aktivierung siehst du einen erweiterten Seitenbaum, in dem du nun Pages per Drag-and-Drop verschieben und anderen Seiten unterordnen kannst. Außerdem hast du die Möglichkeit, gleich mehrere Seiten sowie Unterseiten auf einmal anzulegen – und Pages zu duplizieren, ist ebenfalls ein Kinderspiel. Ist zwischendurch doch einmal die Standardansicht erforderlich, findest du links im WordPress-Admin-Bereich die Option „Standard Seiten“ und mit einem Klick erscheint alles ganz klassisch.

9. Yoast SEO

Yoast SEO ist das beste Plugin für Suchmaschinenoptimierung für Anfänger. Dennoch übernimmt es die SEO natürlich nicht komplett für dich. Die Unterstützung dabei ist allerdings erstklassig. Nachdem du es installiert hast, kannst du ganz einfach die Meta-Informationen sämtlicher Beiträge und Seiten bearbeiten und bekommst alle weiteren wichtigen Optionen, mit denen du deine Website für Google und Co. optimierst. Außerdem generiert Yoast SEO mit einem Klick automatisch eine komplette Sitemap. Ferner lässt das Plugin dich festlegen, welche Archive Google indexieren soll. Auch in puncto Social Media bist du mit Yoast SEO bestens aufgestellt. So kannst du beispielsweise genau hinterlegen, welche sozialen Profile mit deiner Website verbunden sind.

10. The SEO Framework

Nach dem besten SEO Plugin für Einsteiger folgt hier die beste Alternative für Fortgeschrittene. Bei The SEO Framework findest du sehr differenzierte Anpassungsmöglichkeiten von Meta- sowie Social Media-Informationen, Canonical URLs, Robots Meta-Einstellungen und Archiv-Optionen. Es ist bei weiten schneller und performanter aus das aufgeblähte Yoast SEO. Dafür hat es aber weniger Extensions. Über den sogenannten Extension Manager kannst du das Plugin dennoch erweitern. Außerdem hast du die Möglichkeit, mit der Local SEO Extension die regionale Auffindbarkeit zu optimieren. Diese Erweiterung ist allerdings nicht kostenfrei.

11. Title and Nofollow For Links

Manchmal ist es von Vorteil Links als sogenannte Nofollow Links zu markieren. Diese werden dann von den Suchmaschinen ignoriert. Warum solche Nofollow Links gesetzt werden, kann an dieser Stelle nicht umfassend geklärt werden, wohl aber wie du sie besonders einfach generierst. Das schlanke Title and Nofollow For Links Plugin fügt den WordPress Link-Einbindungsoptionen ganz einfach eine entsprechende Checkbox hinzu. Ist diese angewählt, wird der zugehörige Link zu einem Nofollow Link. Außerdem bringt es das Link-Titel-Feld wieder zurück, das seit der WordPress-Version 4.2 eigentlich Geschichte ist.

12. Yasr – Yet Another Stars Rating

Jeder kennt sie, die typische Ein- bis Fünf-Sternebewertung von Produkten, Dienstleistungen, Plugins etc. Diese Methode ist aufgrund ihrer weiten Verbreitung längst Teil der Erwartungshaltung, wenn es um die Darstellung von Qualität geht – und das nicht nur innerhalb von Shop-Systemen. Mit Yasr – Yet Another Stars Rating kannst du eine solche Sternebewertung nun auf vielfältige Weise designen und über einen Shortcode praktisch frei in deine Website integrieren. Damit erhöhst du bestenfalls die User Experience deiner Besucher, was wiederum positiv von den Suchmaschinen aufgenommen wird.

13. Shariff

Shariff ist das Plugin Nummer 1 für die DSGVO-konforme Integrierung von Social Media Buttons. Da solche Knöpfe mitunter bereits vor dem Anklicken Daten der Website-Besucher an das jeweilige Netzwerk senden, sind sie in den strengen Fokus der Datenschützer gelangt. Um bei der Verwendung der nützlichen Buttons nicht Gefahr zu laufen, eine empfindliche Abmahnung zu kassieren, solltest du Shariff verwenden. Hier werden nicht die originalen Teilen-Knöpfe von Twitter, Facebook und Co. angezeigt, sondern Links zu einem Skript, das diese praktisch blockiert. So wird erst beim Klick auf den Button die entsprechende Social Media-Verbindung aktiviert.

14. Pinterest Pin It Button On Image Hover And Post

Das Pinterest Pin It Button On Image Hover And Post Plugin kann gerade für Websites mit vielen Bildern enorme Vorteile bringen. Es begünstigt nämlich die Traffic-Generierung bei Pinterest. Hast du das Plugin installiert und eingerichtet, können deine Besucher deine Fotos ganz einfach an ihrer Pinterest-Pinnwand anbringen. Es heftet den typischen, roten „Pin it“ Button an deine Bilder an. Das ist aber noch nicht alles, denn über die Einstellungen des Plugins hast du die Möglichkeit, den Button ganz nach deinen Wünschen an dein Corporate Design anzupassen und/oder ihn für Mobile Devices zu deaktivieren.

15. WP Rocket

Es gibt unzählige Plugins um WordPress schneller zu machen. Manche sind kostenlos und manche kostenpflichtig. WP Rocket gehört zu letzteren, ist sein Geld jedoch absolut wert. Du bekommst damit die optimale Lösung für die Speed-Optimierung deiner Pages, die obendrein sehr einfach zu bedienen ist. Schon nach der Aktivierung präsentiert sich deine Website deutlich schneller. Mit einigen Feineinstellungen erzielst du aber noch bessere Ergebnisse. Zum Funktionsumfang zählen Page Caching, die Komprimierung statischer Dateien, das ausschließliche Laden von Bildern im sichtbaren Bereich und einiges mehr.

16. Autoptimize

Autoptimize ist ein weiteres Plugin, mit dem du den Speed deiner Pages optimieren kannst – in diesem Fall sogar kostenlos. Es fasst HTML, CSS und Javascript zusammen und verkleinert so den Quellcode. Indem der Quellcode minimiert wird, schrumpft auch die Dateigröße, was zu einem schnelleren Laden führt. Außerdem hast du mit Autoptimize die Möglichkeit, Skripte in den Footer zu integrieren. Alle anderen Inhalte der jeweiligen Page werden nun zuerst aufgebaut und der Besucher kann bereits damit beginnen, diese zu betrachten, bevor das entsprechende Skript geladen ist.

17. WP Fastest Cache

WP Fastest Cache ist das beste kostenlose Caching Plugin. Es bringt bereits in der freien Version tolle Möglichkeiten mit. Damit erstellst du ganz automatisch statische HTML-Dateien deiner dynamischen WordPress-Inhalte, wodurch dem Server bei Aufrufen deiner Website weniger Ressourcen abverlangt werden. Des Weiteren minimiert das Plugin HTML und CSS, komprimiert Dateien und und und. Du bekommst rund 20 Funktionen, mit denen du deinen Page-Speed ganz individuell verbessern kannst.

18. iThemes Security

Wie zu Beginn bereits angedeutet, bietet WordPress von Haus sehr viel Sicherheit, das System ist jedoch nicht unangreifbar. Zur Abwehr von Attacken aller Art stehen zahlreiche Security Plugins zur Auswahl. Der beste kostenlose Vertreter dieser Gattung ist iThemes Security. Es bietet unter anderem eine Absicherung des Log-ins sowie Schutz vor automatisierten Angriffen und 404-Attacken. Außerdem kannst du wichtige Systemordner damit schützen. Mithilfe eines speziellen Prüfungsplans sind darüber hinaus regelmäßige Checks einstellbar.

19. Table of Contents Plus

Lange Artikel sind mitunter nur schwer nach spezifischen Informationen zu durchsuchen. Jeder kennt das Problem: Man landet nach der Suche bei Google auf einer Page mit einem langen Text, aber wo ist nun die entsprechende Information zur Suchanfrage? Ein simples Inhaltsverzeichnis kann hier lästiges Scrollen reduzieren. Und genau das kannst du mit Table of Contents Plus ganz einfach hinzufügen. Das Verzeichnis ähnelt dem von Wikipedia und erscheint stets vor der primären Headline. Selbstverständlich ist die Position anpassbar – und es gibt diverse weiter Einstellungsmöglichkeiten. Das Inhaltsverzeichnis wird übrigens mit strukturierten Daten eingebettet. Es werden also Teile davon in den Suchergebnissen von Google angezeigt. Es wurde lange nicht mehr aktualisiert, funktioniert aber trotzdem noch gut.

20. Antispam Bee

Erhältst du auch laufen Spam-Kommentare? Antispam Bee ist die zuverlässige Lösung. Das Plugin schafft es, tatsächlich über 90 % der ungewollten Kommentare zu unterbinden. Was mit dem Spam geschehen soll, kannst du in den Einstellungen der Erweiterung genau festlegen. Das Löschen ist entweder manuell oder per Zeiteinstellung möglich. Bei seiner Arbeit geht Antispam Bee im Gegensatz zu seinem direkten Konkurrenten Akismet vollkommen DSGVO-konform vor. Das heißt, es werden absolut keine IP-Adressen abgefragt mit den normalen Einstellungen.

21. Classic Editor

Mit der Einführung des Gutenberg Editors ist nun einiges anders bei WordPress. Viele Webmaster haben zunächst versucht, sich mit der neuen „flexibleren“ Schreiboberfläche anzufreunden – oft jedoch ohne Erfolg. Kurz nach dem Gutenberg Launch häuften sich Google-Suchanfragen, wie „auf alten WordPress Editor umstellen“ oder „Gutenberg Editor ausschalten“. Und die Suchenden wurden fündig: Das Classic Editor Plugin bringt das alte Interface zurück. Einfach installieren, aktivieren, fertig! Bei Bedarf kann selbstverständlich immer wieder zum neuen Editor gewechselt werden.

Mein Fazit

Die hier aufgeführten Plugins sind vielleicht nicht in Gänze für jeden Website-Betreiber relevant. Innerhalb der Auswahl sollten jedoch tatsächlich alle mindestens eine Erweiterung finden, mit der sie ihr WordPress-System positiv beeinflussen können. Den breitesten Interessentenkreis werden dabei wohl die Sicherheits- und SEO-Plugins finden. Aber vielleicht habe ich dich mit meiner Auswahl ja auch auf ganz neue Ideen gebracht.

Aus den anfangs bereits genannten Gründen möchte ich noch einmal davon abraten, die kompletten Empfehlungen zu installieren. Aber du wirst sicher bereits herausgefiltert haben, welche dir am meisten Nutzen bringen.

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