Was kostet eine Website? (4 Fakten die du beachten MUSST)

Enrico Bachmann
Enrico Bachmann
Aktualisiert: 18. Juni 2019
Wir schreiben das 21. Jahrhundert. Die Digitalisierung ist längt zum Mainstream geworden und bestimmt maßgeblich den geschäftlichen Erfolg von Selbstständigen und Unternehmern. Umso wichtiger ist die Darbietung einer imposanten visuellen und benutzerfreundlichen Onlinepräsenz. Kaum ein anderer Aspekt verschreckt potenzielle Kunden so enorm wie eine unprofessionelle Website.

Im Netz schwirren unzählige Fakten herum, wenn es um die Kosten einer eigenen Website geht. Ein Teil der potenziellen Kunden kann die Arbeit hinter einer hochqualitativen Website nachvollziehen und ist bereit für diese Qualität zu zahlen. Der andere Teil erwartet eine exzellente Homepage zu einem minimalen Preis.
Aus diesem Grund lüften wir JETZT das Geheimnis auf die Frage:
Was kostet eigentlich eine Website?
Kosten-Website

Die Qualität der Website macht den Unterschied

Qualität über Quantität – ein kluger Satz, welcher auch für die eigene Website gelten sollte. Dennoch lassen sich viele Unternehmer, Selbstständige oder Blogger viel zu oft täuschen, wenn es um die Erstellung des eigenen Webauftritts geht.

Die eigene Website ist vergleichbar mit dem eigenen Haus. Da du vermutlich planst deine Zukunft in diesem Gebäude zu verbringen, beauftragst du sicherlich keinen Amateur, um dein Haus zu bauen. Genauso wenig versucht du das Ganze selbst in die Hand zu nehmen. Gleichermaßen verhält es sich mit einer Website.

Im Grunde bieten sich bei der Erstellung der eigenen Homepage 3 Möglichkeiten.

  1. Du nimmst den Aufbau deiner Website selbst in die Hand. Im Grunde ist dieser Gedanke definitiv umsetzbar. Mittlerweile gibt es zahlreiche Baukastensysteme, welche die Herstellung einer Homepage stark vereinfachen und keine Programmierkenntnisse oder tieferes Wissen fordern. Du bezahlst zwar weniger, bekommst allerdings auch nur das absolute Minimum. Geringe Individualität der Website, beschränkte Suchmaschinenoptimierung und ständige Wartungsprobleme sind nur einige Nachteile, welche diese Eigeninitiative mit sich bringen kann.
  2. Du lässt dir deine Website von Billig-Anbietern anfertigen, welche ihre Dienstleistungen zu extrem niedrigen Preisen anbieten. Die erste Frage, welche du dir bei dieser Entscheidung allerdings stellen solltest, lautet: Wieso sind die Preise so billig? Die Antworten auf diese Frage bekommen die meisten Personen erst dann, wenn es bereits zu spät ist. Das Endprodukt resultiert meist in sehr mangelhafter Qualität und vielen Problemen. Die Nicht-Beachtung der Kundenwünsche, eine niedrige Benutzerfreundlichkeit und ein austauschbares Design sind Beschwerden, welche Klienten solcher Billig-Anbieter regelmäßig zu Tisch bringen.
  3. Du lässt dir deine Website von einem Profi erstellen. Du zahlst zwar deutlich mehr als bei den anderen beiden Optionen, bekommst aber auch mehr zurück. Bei dem Profi handelt es sich meist um eine erfolgreiche Agentur oder einen erfahrenen Webdesigner, welcher bereits eine Vielzahl von eindrucksvollen Websites erstellt hat. Hier bekommst du das, wofür du bezahlst. Der Profi weiß worauf zu achten ist. Nachhaltig, durchdacht und auf die individuellen Wünsche des Kunden abgestimmt – das ist es, was den professionellen Anbieter zur einzig sinnvollen Option macht, wenn es um den Aufbau einer eigenen, erfolgreichen Onlinepräsenz macht.

Davon hängen die Kosten für deine Website ab

SparSchwein

Nicht jede Website ist gleich. Einige Nutzer benötigen eine simple und einfache Homepage zur Darstellung ihrer Person oder ihrer Leistungen, andere möchten eine komplexe Website mit einem Online-Shop und einem Mitgliederbereich. Aus diesem Grund ist es für einen Webdesigner meist sehr schwierig einen genauen Preis zu äußern, wenn die Erwartungen des Kunden nicht ganz klar sind.

Damit die Kosten deiner Website für dich kein Rätsel bleiben und du dir ein ungefähres Bild davon machen kannst was auf dich zukommt, findest du folgend die wichtigsten Aspekte nach denen sich die Preise deiner Homepage richten.

Grundinformationen

Bevor es um detaillierte Punkte geht, gilt es zu Beginn einige wichtige Grundlagen festzustellen. Wer bist du? Arbeitest du als Einzelperson oder leitest du eine Agentur? Wie groß oder klein ist deine Agentur? Und vor allem: Welche Art von Website stellst du dir vor? Die verschiedenen Möglichkeiten unterscheiden sich jeweils stark von der Komplexität und dem Arbeitsaufwand des Webdesigners. Typische Optionen sind hier beispielsweise ein einfacher Blog, ein vielschichtiger Online-Shop, eine simple Portfolio-Seite oder eine ansprechende Landingpage. Zudem solltest du dir überlegen ob dein Webdesigner mehr Zeit in Anspruch nehmen sollte, um dir eine passende, individuelle Website zu erstellen oder ob er dir für etwas weniger Geld doch einfach eine simple Vorlage anbietet.

Komplexität

Belässt du es bei deiner Website bei einer einzelnen Homepage oder planst du mehrere, verschachtelte Seiten zu erstellen? Planst du die Inhalte deiner Website auch in anderen Sprachen zu präsentieren, um auf internationaler Ebene erfolgreich zu sein? Möchtest du über deine Seite mit deinen Besuchern kommunizieren, möglicherweise mithilfe eines Chatbots?

Gestaltung

Nicht jeder Webdesigner ist auch ein Entwickler und nicht jeder Entwickler ist auch Designer. Hast du bereits eine Gestaltung deiner Website im Kopf? Sind bereits Inhalte vorhanden, welche auf der Website präsentiert werden sollen? Soll die Website individuell auf dich zugeschnitten sein oder soll eine klassische Vorlage verwendet werden?

Umsetzung & Entwicklung

Hier geht es primär um die technischen und qualitativen Aspekte. Wie gut soll deine Website funktionieren? Qualität kostet seinen Preis. Wenn du täglich viele Besucher erwartest, sollte deine Homepage besser schnelle Ladezeiten haben. Da das Internet heute zu rund 80% per Mobilgerät genutzt wird, sollte auch die Optimierung dieses Bereiches nicht vernachlässigt werden.

Natürlich war das noch lange nicht alles. Zu jeder Website kommen individuelle und spezielle Wünsche hinzu, welche wiederum erneut für neue Kosten und Mühen sorgen. Dieses Grundgerüst sollte dir allerdings ein stabiles Fundament bieten, um dir bewusst zu machen wofür du bei deiner Website eigentlich genau bezahlst.

Realistische Preise für eine ideale Website

Wie du bereits weißt, ist es für eine Agentur oder einen Webdesigner kaum möglich eine Pauschalsumme anzugeben, wenn die Ziele des Kunden nicht bekannt sind. Deshalb können wir dir hier leider auch keinen genauen Preis angeben, allerdings erfährst du was eine gute Website durchschnittlich kostet.

Die Kosten der Website werden normalerweise, je nach Agentur oder Webdesigner, entweder per Stundensatz berechnet oder es wird vor dem Start des Projektes ein Fixpreis ausgehandelt.

Abrechnung per Stundensatz

Die Preise eines Webdesigners unterscheiden und differenzieren sich je nach Erfahrungslevel, Wissen und Können. Die Preisspanne liegt hier normalerweise zwischen 40 und 100 Euro pro Stunde. Die Erstellung einer Website dauert je nach Bedürfnissen und Komplexität länger oder kürzer, meist aber zwischen 15 und 50 Stunden.

40 € x 15h = 600 €75 € x 15h = 1.125 €100 € x 15h = 1.500 €
          x 30h = 1.200 €          x 30h = 2.250 €             x 30h = 3.000 €
          x 50h = 2.000 €          x 50h = 3.750 €             x 50h = 5000 €

Dieses Beispiel dürfte dir einen kleinen Einblick über etwaige Kosten geben, falls dein Webdesigner per Stundensätzen abrechnet.

Abrechnung per Fixpreis

Bei einem Fixpreis wird vor dem Beginn festgelegt, welche Ideen letztendlich umgesetzt werden. Hierbei summieren sich die Kosten einiger wichtiger Schritte, welche in keiner Website-Herstellung fehlen dürfen.

  • UX/UI & Konzeption – 0 € – 2.500 €
  • Gestaltung/ Design – 1.000 € – 3.000 €
  • Entwicklung – 1.500 € – 10.000 €
  • Veröffentlichung & Testen – 500 € – 5.000 €

            = 3.000 € – 20.500 €

Je nach individuellen Wünschen des Kunden können Kosten an- oder abfallen. Um die eigene Onlinepräsenz noch stärker zu machen, eignen sich hier beispielsweise Unterstützung bei der Suchmaschinenoptimierung, der Content-Creation oder dem Marketing.

Laufende Fixkosten

Nach der erfolgreichen Erstellung und Veröffentlichung deiner eigenen Website sind die Kosten allerdings noch nicht ganz gedeckt. Eine Webpräsenz bedarf Pflege, Instandhaltung und natürlich gutes Hosting.

Da heutzutage meist Content Management Systeme (CMS) genutzt werden, verändert sich die Plattform unserer Website stetig. Um hier auf dem Laufenden zu bleiben empfiehlt es sich, mindestens einmal im Monat bestimmte Updates durchzuführen und Sicherheitslücken zu schließen. Das kann vom Kunden selbst durchgeführt werden, sollte von Personen ohne weitere Kenntnisse aber doch lieber an den Webdesigner weitergegeben werden.

Zu diesem Zweck bieten viel Designer Jahrespakete an, welche meist wenige hundert Euro kosten. Hinzu kommen Hosting- und Domainkosten, welche sich je nach Besucherzahl der Website, summiert zwischen 50 € und 200 € im Jahr bewegen.

Fazit

Die Herstellung einer Website ist kein einschneidiges Schwert. Viele Faktoren spielen eine Rolle, besonders wenn es um die Preisgestaltung der eigenen Onlinepräsenz geht. Letztendlich gilt es immer zwischen zwei Optionen abzuwägen:

 Hohe Qualität & Hoher Preis oder Niedrige Qualität & Niedriger Preis

Soll die Website tatsächlich eine seriöse Repräsentation eines erfolgreichen Unternehmens sein, sollte man nicht an Qualität sparen. Eine gute Website bestimmt im heutigen Zeitalter mehr oder weniger über den ökonomischen & kompetitiven Erfolg einer Firma, eines Unternehmers oder eines Selbstständigen.

Selbstverständlich kannst du versuchen die Website auf eigenen Faust zu erstellen oder eine Billig-Firma mit der Gestaltung deiner Homepage beauftragen. Auf lange Sicht wirst du mit der professionellen Website jedoch eine klügere Entscheidung treffen, da sie individuell zu dir, deinen Vorstellungen und deiner Zielgruppe passt und da sie langfristig ohne Probleme funktionieren wird.

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