Die 9 besten Newsletter Software Tools im Vergleich 2019

Enrico Bachmann
Enrico Bachmann
Aktualisiert: 21. August 2019
Du planst einen erfolgreichen Online-Shop oder eine nachhaltige Website aufzubauen? Dann darf dir die richtige Newsletter Software nicht fehlen. Auch wenn E-Mail-Marketing nicht mehr ganz so modern klingt wie noch vor 10 Jahren, ist es dennoch wichtiger denn je.

Ein Unternehmen kann ohne Kunden nicht funktionieren. Aus diesem Grund ist eine besonders gute Kunden-Kommunikation so bedeutsam.
Aus welchem Grund solltest du dich also für eine Newsletter Software entscheiden und welche Tools bieten sich dafür an?
Newsletter

Ist E-Mail-Marketing tot?

Wenn man von Online-Marketing spricht, denkt man nicht unbedingt zuerst an das E-Mail-Marketing oder eine Newsletter Software. Viel mehr scheinen die Social Media Plattformen der beliebteste Weg um Kundeninteraktion zu führen. Doch der erste Blick kann oft täuschen.

Selbstverständlich bietet auch das Social-Media-Marketing eine geniale Gelegenheit zur Kunden-Kommunikation oder zur Akquise. Doch letztendlich funktioniert Social-Media primär zur Kontaktknüpfung und der Interaktion. Für das Verkaufen ist nach wie vor das E-Mail-Marketing zuständig.

Welche Fakten sprechen also für eine gute Newsletter Software?

Masse
Über 4 Milliarden Menschen haben einen E-Mail Account. Die Anzahl der neueröffneten Accounts steigt stetig weiter. Zählst du alle Nutzer von Facebook, Instagram und WhatsApp zusammen, kommst du laut https://allfacebook.de/toll/state-of-facebook trotzdem nur auf eine Zahl von etwa 2,7 Milliarden. Zählst du hier noch die etwa 300 Millionen Twitter-User hinzu, liegen die Accounts aller relevanten Social-Media Accounts bei ca. 3 Milliarden. Hier siegt das E-Mail-Marketing also deutlich.

Seriosität
Bereits seit vielen Jahren wird die Kommunikation per E-Mail zur Abwicklung wichtiger Geschäfte genutzt. Die Menschen sind erprobt darin mit Firmen und Unternehmen per E-Mail zu kommunizieren, da dieser Weg einfach seriöser erscheint als Social Media. Facebook & Co. dienen grundsätzlich zur Nutzung privater Personen, welche ihr Leben online stellen und mit Freunden und Bekannten kommunizieren.
Aus diesem Grund siegt das E-Mail-Marketing auch hier.

Aufmerksamkeit
Wenn sich eine Person in deinenE-Mail Newsletter einträgt, hast du automatisch Ihre E-Mail-Adresse. Fortan hast du die Möglichkeit stets direkt mit diesem Kunden zu kommunizieren (mit Double-Optin). Deine Nachricht wird nicht als Spam angesehen, da dein Kunde sich in deinen Newsletter eingetragen hat. Das bedeutet, der Kunde wird deine Mail nur schwer übersehen können.

Facebook, Twitter oder Instagram-Beiträge werden jedoch oft nicht wahrgenommen. Da die meisten Nutzer unzählige Beiträge auf ihrer Startseite finden, ist die Möglichkeit der Nicht-Wahrnehmung hier deutlich höher.
Das E-Mail-Marketing siegt erneut.

Verkaufsmöglichkeiten
Wer hat noch nie ein seriöses Angebot per Mail erhalten und anschließend eingekauft? Ich vermute die wenigsten verneinen diese Frage. Auch hier komme ich wieder auf die Gewohnheit der Menschen zu sprechen. Personen sind deutlich gewillter Newsletter Angebote anzunehmen, als es bei Social Media der Fall ist.

Die Nutzer von Facebook & Co. haben nicht die Intention zu kaufen. Sie möchten sich austauschen, sich unterhalten lassen und Neuigkeiten erfahren. Kommunizieren Sie mit Ihren Kunden per Mail, bauen Sie eine Vertrauensbindung auf. Nach einer gewissen Zeit öffnet ein Kunde die Newsletter eines Unternehmens bewusst und ist bereit zu kaufen.
Auch hier steht das E-Mail-Marketing als Sieger da.

Verschiedene Gründe belegen also, dass das E-Mail-Marketing und der Online-Newsletter noch nicht ausgestorben ist. Oft macht es den Anschein, dass die sozialen Netzwerke allmählich die Oberhand im Online-Marketing gewinnen. Dennoch sprechen die Fakten für sich und beweisen, dass das E-Mail-Marketing nach wie vor eine der besten Möglichkeiten ist, um mit Kunden in Kontakt zu bleiben, Geschäfte abzuwickeln und Produkte zu verkaufen.

Welche Eigenschaften benötigt eine gute Newsletter Software?

Was zeichnet eine gute Newsletter Software aus? Ein gutes Tool sollte einige wichtige Eigenschaften mit sich bringen, welche für das E-Mail-Marketing von Vorteil sein können.  Hier findest du die wichtigsten Kriterien, nach denen du deinen Newsletter-Anbieter auswählen solltest.

  • Vorlagen
    Eine E-Mail ohne ansprechendes Design ist nutzlos. Auch wenn der Content noch so gut ist, wird der Kunde ihn sich nicht ansehen. Aus diesem Grund bieten die meisten guten Newsletter Softwares sogenannte Templates an. Das sind designte Vorlagen, welche anschließend im HTML-Format abgesendet werden. Der Kunde erhält letztendlich eine visuell optimierte Nachricht, welche ihn anspricht und ihn zum Kaufen anregt.
  • Autoresponder
    Ein Autoresponder ist ein wichtiges und nützliches Werkzeug, welcher Ihnen viel monotone Arbeit erspart. Wenn sich ein Kunde auf Ihrer Website beispielsweise für einen Newsletter einträgt, versendet der Autoresponder automatisch eine Reihe von Nachrichten. Diese E-Mail-Serie lässt sich vorher festlegen und soll dem Kunden Mehrwert bieten. Somit lässt sich das Vertrauen des Kunden gewinnen. Dieser ist somit gewillt die Mails zu öffnen und anschließend zu kaufen. E-Mail-Serien dieser Art bestehen meist aus Tutorials oder Anleitungen, Produktempfehlungen oder grundsätzlichen Tipps.
  • Tarife
    Natürlich spielen auch die Kosten eine Rolle. Besonders eine vielseitige Wahl der Tarif-Arten sollte gegeben sein. Einige Tools bieten sogar Gratis-Tarife an, was besonders für Unternehmen mit wenigen E-Mail-Adressen von Vorteil sein kann. Bei Ausbau der Kontaktliste sollte natürlich aufgestockt werden können. Besonders beliebt sind auch sogenannte PrePaid-Tarife. Hier bezahlt man beispielsweise für 5.000 Mails und kann anschließend keine weiteren Nachrichten mehr versenden. Auch Abo-Tarife zählen zu den Favoriten. Hier wird pro Newsletter-Empfänger bezahlt, was erneut Firmen mit wenigen Kontakten ansprechen dürfte.
  • Responsives Design
    Besonders in Zeiten der Smartphones ist es extrem wichtig sich auf eine perfekte Optimierung mobiler Endgeräte zu konzentrieren. Bei gelungener Umsetzung passt sich die Website dem Handy, Tablet oder eben dem Desktop optimal an.

Die 9 besten Newsletter Software-Anbieter im Vergleich

Sieht man sich im Internet nach einer guten Newsletter Software um, findet man unzählige Anbieter. Besonders für Laien mit wenigen Kenntnissen kann es hier schwer fallen eine Entscheidung zu treffen. Aus diesem Grund haben wir dir die besten und beliebtesten Newsletter-Anbieter herausgesucht und sie bewertet.

1. Newsletter2Go

newsletter2go

Preise

  • 1.000 E-Mails: 0€/Mo
  • 2.500 E-Mails: 20€/Mo
  • 5.000 E-Mails: 30€/Mo
  • 10.000 E-Mails: 60€/Mo
  • 20.000 E-Mails: 90€/Mo
  • 50.000 E-Mails: 180€/Mo
  • 100.000 E-Mails: 245€/M

✔️ Vorteile

  • Responsive Vorlagen
  • gute Nutzerverwaltung
  • 1.000 Gratis-Mails
  • Faire Preis/Leistung

Nachteile

  • Wenige Vorlagen

FAZIT: Du kannst mit Newsletter2Go kostenlos mit bis zu 1000 Mails pro Monat starten. Das macht es sehr anfängerfreundlich. Auch später sind die Preise sehr fair. Dazu kommen gute, wenn auch begrenzte Vorlagen.

2. CleverReach

cleverreach

Preise

  • 250 E-Mails: 0€/Mo
  • 500 E-Mails: 15€/Mo
  • 1.000 E-Mails: 20€/Mo
  • 2.500 E-Mails: 35€/Mo
  • 5.000 E-Mails: 55€/Mo
  • 10.000 E-Mails: 100€/Mo
  • 20.000 E-Mails: 140€/Mo
  • 50.000 E-Mails: 400€/Mo
  • 75.000 E-Mails: 640€/Mo

✔️ Vorteile

  • Guter Autoresponder
  • Perfekter Editor
  • 250 Gratis-Mails

Nachteile

  • Beschränkte Gratis-Funktionen

FAZIT: CleverReach bietet bis zu 250 Mails pro Monat gratis an. Auch wenn die Gratis-Funktionen beschränkt sind, ist der Anbieter für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.

3. rapidMail

rapidmail

Preise

  • 500 E-Mails: 9€/Mo
  • 1000 E-Mails: 12,80€/Mo
  • 2.500 E-Mails: 24,20€/Mo
  • 5.000 E-Mails: 39,40€/Mo
  • 10.000 E-Mails: 58€/Mo
  • 25.000 E-Mails: 120€/Mo
  • 50.000 E-Mails: 228€/Mo
  • 100.000 E-Mails: 430€/Mo

✔️ Vorteile

  • Benutzerfreundlich
  • Server und Daten in Deutschland
  • Guter Editor

Nachteile

  • Beschränkte Möglichkeiten

FAZIT: RapidMail ist eine sehr benutzerfreundliche Software, welche Anfängern die Arbeit erleichtert. Zudem liegen die Server des Anbieters in Deutschland. Ausschließlich Gratis-Mails fehlen im Repertoire von RapidMail.

4. GetResponse

getresponse

Preise

  • 1.000 E-Mails: 12€/Mo
  • 2.500 E-Mails: 20€/Mo
  • 5.000 E-Mails: 35€/Mo
  • 10.000 E-Mails: 50€/Mo
  • 25.000 E-Mails: 120€/Mo
  • 50.000 E-Mails: 200€/Mo

✔️ Vorteile

  • Responsive Vorlagen
  • Simple Mail-Erstellung
  • Guter Autoresponder

Nachteile

  • keine ideale Unterstützung in deutscher Sprache

FAZIT: GetResponse bietet gute Templates und Simplizität. Leider ist der Support in deutscher Sprache nicht ideal. Auch eine Gratis-Version ist nicht zu finden.

5. SendInBlue

sendinblue

Preise

  • 300 E-Mails/ Tag: 0€/Mo
  • 40.000 E-Mails: 19€/Mo
  • 60.000 E-Mails: 29€/Mo
  • 120.000 E-Mails: 49€/Mo

✔️ Vorteile

  • Günstige Preise
  • Gratis-Tarif möglich

Nachteile

  • geringe Benutzerfreundlichkeit

FAZIT: SendInBlue bietet 300 Mails am Tag gratis an. Auch im Allgemeinen sind die Preise sehr überschaulich. Nur die Benutzerfreundlichkeit des Anbieters könnte einigen Anfängern zu schaffen machen.

6. ActiveCampaign

activecampaign

Preise

  • 500 E-Mails: 15€/Mo
  • 1.000 E-Mails: 29€/Mo
  • 2.500 E-Mails: 49€/Mo
  • 5.000 E-Mails: 89€/Mo
  • 10.000 E-Mails: 139€/Mo
  • 25.000 E-Mails: 225€/Mo
  • 50.000 E-Mails: 299€/Mo

✔️ Vorteile

  • Guter Autoresponder & Automatisierung
  • Benutzerfreundlich
  • Responsive Vorlagen

Nachteile

  • Server in den USA
  • keine deutsche Unterstützung

FAZIT: ActiveCampaign ist sehr benutzerfreundlich und bietet sehr gute Automatisierungsmöglichkeiten. Die Server befinden sich in den USA. Hier kann nicht auf deutschsprachige Unterstützung zählen.

7. MailChimp

mailchimp

Preise

  • 2.000 E-Mails: 0€/Mo
  • 2.500 E-Mails: 30€/Mo
  • 5.000 E-Mails: 50€/Mo
  • 10.000 E-Mails: 76€/Mo
  • 25.000 E-Mails: 189€/Mo
  • 50.000 E-Mails: 259€/Mo

✔️ Vorteile

  • 2.000 Gratis-Mails
  • Guter Editor
  • Benutzerfreundlich

Nachteile

  • Server in den USA

FAZIT: MailChimp schenkt dir 2.000 Gratis-Mails im Monat. Auch durch seinen guten Editor und seine Nutzerfreundlichkeit kann der US-amerikanische Anbieter punkten. Ansonsten sind die Preise von MailChimp allerdings im gehobeneren Bereich.

8. BenchMark

benchmark newsletter

Preise

  • 2.000 E-Mails: 0€/Mo
  • 3.500 E-Mails: 44€/Mo
  • 7.500 E-Mails: 66€/Mo
  • 10.000 E-Mails: 82€/Mo
  • 15.000 E-Mails: 107€/Mo

✔️ Vorteile

  • 2.000 Gratis-Mails
  • Benutzerfreundlich
  • Moderne Vorlagen

Nachteile

  • Zustellbarkeitsprobleme

FAZIT: BenchMark bietet 2.000 E-Mails im Monat kostenlos an. Auch moderne Vorlagen und die einfache Bedienbarkeit zählen zu den Vorzeigepunkten des Anbieters. Leider kamen bei Tests öfter Probleme mit der Zustellbarkeit vor.

9. Mailify

mailify

Preise

  • 5.000 E-Mails: 19€/Mo
  • 10.000 E-Mails: 29€/Mo
  • 25.000 E-Mails: 49€/Mo

✔️ Vorteile

  • Responsive Vorlagen
  • Gratis lizenzierte Bilder

Nachteile

  • bedingte Funktionsmöglichkeit

FAZIT: Mailify schenkt dir lizenzierte Bilder und bietet anschauliche, responsive Vorlagen. Allerdings ist die Individualität durch die bedingte Funktionsmöglichkeit eingeschränkt.

fazit winner

Fazit

Es ist nicht zu bestreiten dass das E-Mail-Marketing noch immer eine wichtige Rolle in jedem Marketing-Konzept spielen sollte. Besonders wenn es um seriöse Angelegenheiten und letztendlich den Verkauf geht, überwiegt die Effektivität des traditionellen Newsletters gegenüber sozialen Netzwerke wie Facebook, Instagram & Co.

Doch nicht jeder Newsletter-Anbieter ist gleich. Deshalb ist es besonders wichtig zu wissen, welche Funktionen man unbedingt benötigt.

Für die eine Firma ist ein Autoresponder unverzichtbar, die andere benötigt eine besonders hohe Kapazität. Für die einen passt ein Abo-Tarif besser, für die anderen eher ein PrePaid-Tarif. Aus diesem Grund ist es wichtig zu differenzieren und die richtige Software für die entsprechenden Bedürfnisse auszuwählen.

Auch preislich gilt es zu unterscheiden. Obwohl zwischen den Anbietern oft große Preisunterschiede herrschen, lässt das nicht immer auf die entsprechende Qualität schließen.

Viele der günstigen Anbieter müssen sich definitiv nicht verstecken. Trotz ihrer günstigeren Preise bieten sie gleichwertige Leistungen. Letztendlich hängt die Entscheidung der richtigen Software von den Bedürfnissen des Unternehmens ab.

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